Klebrige Reparatur-Helfer

Wenn im Haushalt was kaputt geht...

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Kleine Missgeschicke im Haushalt sind schnell passiert: Einmal die Tür zu schwungvoll aufgezogen und das Scharnier bricht heraus. Einmal nicht hingeschaut, schon liegt die Lieblingsvase in Scherben. Was tun, wenn Alltagsgegenstände kaputt gehen? Ganz einfach: kleben!

Fliesenschäden: 3,2,1 – und weg!

Wer kennt das nicht: Ein schwerer Gegenstand fällt zu Boden und schon hat die Fliese einen Sprung. Ärgerlich, vor allem, wenn weder Ersatzfliesen noch der Name des Herstellers zu finden sind. Damit nicht gleich der komplette Boden neu verfliest werden muss, gibt es dafür Reparatur-Klebstoffe.
Gesprungene Platten lassen sich mit Hilfe von modernen Polymer-Klebstoffen leicht selbst ausbessern: Dazu die Oberfläche reinigen und den Klebstoff einseitig auf die herausgebrochene Ecke auftragen. Anschließend das Fliesenstück wieder sorgsam einsetzen und den Klebstoff aushärten lassen.

Damit sich Türen wieder schließen lassen!

Ob Kühl-, Kleider- oder Küchenschränke – sie alle werden täglich bewegt und stark beansprucht. Solchen Belastungen halten viele Türscharniere auf Dauer nicht stand. Reißen sie heraus, finden die Schrauben keinen Halt mehr im Holz.
Hier kommen Reparatur-Kneten auf Epoxidharzbasis ins Spiel. Ja, richtig gehört. Knetmassen, die unschöne Löcher verdecken und ausgerissenen Scharnieren wieder festen Halt geben. So macht Reparieren Spaß und ist zudem noch kinderleicht.

Scherben bringen Glück – aber nur dem Archäologen

Das kann wirklich jedem mal passieren: Beim Hereintragen der Einkäufe wird eine Vase umgestoßen und – klirr – sie zerbricht. Ein Grund zum Verzweifeln ist das aber nicht. Mit einkomponentigen Cyanacrylat-Klebstoffen, kurz Sekundenklebern, lassen sich zerbrochene Porzellan-, Glas- oder Keramikgegenstände kitten. Die Reparatur ist denkbar einfach – nicht nur für Museumsfachleute. Den Klebstoff auf die zu klebende Fläche auftragen. Dann das abgebrochene Teil fest an die vorgesehene Position drücken. Et voilà, die beschädigte Vase, Tasse oder Schale ist in Sekundenschnelle wieder repariert.

Für strahlende Kinderaugen

Lautes Weinen ertönt aus dem Kinderzimmer. Was ist denn bloß los? Das Lieblings-Spielzeug der Kleinen ist beim wilden Toben kaputt gegangen. Jetzt können Mama und Papa punkten – mit handwerklichem Geschick und Klebstoffen.
Für die Reparatur von Holzmaterialien eignen sich wässrige Dispersionsklebstoffe, besser bekannt als Holzleime. Diese aus der Flasche oder mit Hilfe eines Pinsels einseitig auf die Bruchstelle auftragen. Die Belohnung für die Erste Hilfe folgt prompt: Kindertränen verwandeln sich in ein bezauberndes Lächeln.

Titelbild: © Henkel