Schutz vor statischer Aufladung

Warum Klebstoffe im OP Saal nicht fehlen dürfen

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In Operationssälen geht es um alles. Während eines medizinischen Eingriffs darf es keinerlei Ablenkungen oder Sicherheitsrisiken für Patienten oder Operateur geben – auch nicht durch elektrostatische Aufladung. Schutz bieten elektrisch ableitfähige Klebstoffe.

In Operationssälen lautet die höchste Priorität: Sicherheit. Elektrisch ableitfähige Klebstoffe beugen Risiken vor. © Foto: Christoph Chris, Wikimedia Commons

Eine elektrostatische Aufladung kann an den Grenzflächen der Ladungsträger durch Gleitung, Reibungen oder Trennung von Materialien entstehen – in diesem Fall zwischen den Chirurgen, Assistenten, ihren Apparaturen und dem Bodenbelag. Unerwartete Entladungen während eines Eingriffs können jedoch zu Fehlhandlungen des Operateurs oder zu Fehlfunktionen des verwendeten Geräts, beispielsweise des Elektroskalpells, führen. Ebenso besteht die Gefahr, dass Messergebnisse von Geräten verfälscht werden. In Operationssälen herrscht durch die notwendigen Belüftungssysteme zudem eine niedrige relative Luftfeuchtigkeit, was die Aufladung begünstigt. Diesem potenziellen Risiko lässt sich mit der Verlegung eines elektrisch ableitfähigen Bodenbelags aus Vinyl, Linoleum oder Kautschuk mithilfe von leitfähigem Klebstoff vorbeugen. Dazu werden auf dem vorbereiteten Untergrund antistatische Beläge mit den entsprechenden Klebstoffen verlegt – beispielsweise mit elektrisch leitfähigen Dispersionsklebstoffen. Das sind wässrige Klebstoffsysteme, die physikalisch durch Verdunstung des Wassers abbinden. Sie sind leicht zu verarbeiten, lösemittelfrei und sehr emissionsarm. So tragen ableitfähige Klebstoffe maßgeblich zur Sicherheit im OP bei.

Titelbild: © Foto: Christoph Chris, Wikimedia Commons

 

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